:-debit-Ebenalp-Feier

:-debit-Ebenalp-Feier

Für einmal hört man nichts vom Klappern der Tastaturen in der :-debit-Entwicklung. Es ist der Freitag des Auffahrtswochenendes. Ein idealer Tag, um das Erreichte gebührend zu feiern.

Die Vorbereitungen laufen schon eine ganze Weile: Heute Nachmittag ist der grosse Moment nun gekommen. Die Geschäftsleitung der EGELI Informatik AG lädt alle Mitarbeiter, die zum Gelingen der Ebenalp-Version beigetragen haben, für einen Nachmittag auf die Ebenalp ein.

Um halb vier Uhr ist es dann so weit. Wir füllen vier Autos und fahren gemeinsam nach Wasserauen. Es nieselt leicht. Die Ebenalp ist von unten nicht zu erkennen. Sie ist in eine graue Wolke eingehüllt. Das tut der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Es erwarten uns Kommissar und Kommissar-Azubi Topaz Abenteuer-Zeitreisen. Wir erhalten neue Namen und dann geht es auch schon in die Gondel, welche uns auf 1644 m, die Ebenalp bring.

Im Bergrestaurant gibt es erstmal für alle ein Glas Weisswein und etwas Salziges zum Knabbern. Eliane Egeli, unsere Geschäftsführerin, hält eine kleine Ansprache und bedankt sich bei allen für den Einsatz. Auch verschweigt sie nicht, dass es doch noch ein steiler Aufstieg bis zum Säntis wird. Jeder im Raum ist schon ein bisschen stolz, bei so einem grossen Projekt wie der Entwicklung von .-debit dabei sein zu dürfen. Und jeder weiss, dass noch eine Menge harter Arbeit vor uns liegt.

Doch jetzt steht für einmal nicht die Arbeit im Vordergrund. Noch während dem Apéro fordert der Kommissar alle auf, seinen Namen zu nennen und den Anwesenden mitzuteilen, welchem Verhältnis er/sie zum Verstorbenen Beat Blumenstock steht. Fabienne Rütsch hat da etwas ganz tolles für uns organisiert…

Es gibt ein Krimidinner. Einige von uns haben schon vor einer Woche eine Rolle zugeteilt bekommen. Schon die Rollenverteilung ist der Brüller! Drei weibliche und fünf männliche Rollen müssen auf eine Frau und sieben Männer aufgeteilt werden. Wie in Gottes Namen soll das gehen? Sie ahnen es bereits: Vier Mitarbeiter haben die Ehre, sich in Frauenrollen hineinzudenken.

Also stellt jeder seine bzw. ihre Rolle vor. Da geht das grosse Grinsen und die blöden Sprüche los. Man stelle sich diese grandiose Situation vor… Ein Dreitagebart spricht: „Ich bin Adelheid Blumenstock, die Schwester des Ermordeten… J“. Und so geht es dann auch weiter.

Nebst der Vorspeise werden wir auch noch mit weiteren Informationen zum Mordfall gefüttert. Jetzt geht es richtig los. Jeder beschuldigt jeden, den Mord begangen zu haben. Die wildesten Beschuldigungen werden aufgefahren. Da gibt es die Ex-Frauen, den Sohn, der sich mit dem Vater verkracht hat, die Schwester die kein Geld hat, die Tochter der ihr (ermordeter) Vater die Liebe zu seinem Buchhalter verbietet, und so weiter und sofort. Sogar der Kommissar kommt unter Verdacht, den Mord begangen zu haben.

Nach etwa vier Stunden wildesten Spekulationen, sinnlosen Gerüchten, hart geführten Diskussionen, feinem Essen und sehr viel Lachen, darf jeder auf einem Zettel festhalten, wen er für den Mörder hält. Wer jetzt denkt, dass dies ohne ein Wort erledigt wird, denkt falsch. Und schon wieder gehen die Diskussionen los. Wer könnte es sein? Das gehörte wird nochmals analysiert. Was ist logisch, was nicht. Welche Aussagen sind wichtig? Wer hat den ganzen Abend gelogen? Wie passt das eine zum anderen? Nach einer viertel Stunde haben die Kommissare alle Zettel. Diese werden ausgewertet. Die Kommissare kommen zurück und verhaften den, der am meisten Stimmen erhalten hat. Es ist Fritz Michelin der Rolle der Ex-Frau des ermordeten. Er wird in Handschellen gelegt und abgeführt. Aber halt! Die Kommissare halten sie (ihn) nicht für die Mörderin! Nein. Auf Grund der Indizien ist es Stephan Stein in der Rolle des Buchhalters des ermordeten. Die Handschellen werden ihm angelegt und der Kommissar erklärt allen, warum der Buchhalter der Mörder sein muss.

So neigt sich dann auch der Tag dem Ende zu. Um halb zehn bringt uns die Gondel wieder hinunter nach Wasserauen. Dort verabschieden wir uns vom Kommissar und der Kommissarin in Ausbildung und von unseren Arbeitskollegen. Es war wirklich ein gelungener Anlass. Jedem hat es Spass gemacht.

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Wir arbeiten aktuell an der Version Kronberg. Kronberg wir werden kommen!

Thomas Gerster, Leiter Produktmanagement, Mitglied der Direktion

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